Wie rechtsradikal sind die Grünen?
Wie rechtsradikal sind die Grünen? Vom Protest zur Staatspartei Die Grünen tragen noch immer das Image einer Partei des guten Gewissens vor sich her: ökologisch, weltoffen, friedensbewegt, angeblich sensibel für Minderheiten und Menschenrechte. Doch eine Partei beurteilt man nicht nach ihrem Eigenlob, sondern nach ihrer Praxis. Entscheidend ist nicht, was auf Wahlplakaten steht, sondern welche Interessen sie im Parlament, in Ministerien, in Koalitionen und in Krisen verteidigt. Genau dort zeigt sich: Die Grünen sind keine Gegenmacht zur herrschenden Ordnung. Sie sind zu einer Partei geworden, die den deutschen Staat modernisieren, kriegsfähiger machen, international härter aufstellen und die arbeitende Bevölkerung auf Verzicht, Disziplin und Standorttreue verpflichten will. Rechtsradikal im klassischen Sinn sind die Grünen nicht. Sie sind keine faschistische Partei, sie organisieren keine Straßenmilizen, sie treten nicht mit offen völkischem Programm auf. Aber diese Feststellung ...