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Die Geschichte des deutschen Faschismus: Herrschaft, Krieg und Vernichtung

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  Die Geschichte des deutschen Faschismus: Herrschaft, Krieg und Vernichtung Der deutsche Faschismus hatte seine Vorgeschichte in den Expansionsinteressen des Kaiserreichs, im Kampf gegen die Arbeiterbewegung und in völkischen Feindbildern. Sein Aufstieg verband wirtschaftliche Herrschaftsansprüche mit rassistischer Mobilisierung und breiter Gefolgschaft. Hinter dem Kult um Adolf Hitler standen gesellschaftliche Kräfte, die den Weg in Diktatur, Krieg und Vernichtung mitbereiteten. Die Vorgeschichte liegt vor Hitler Die Vorgeschichte des deutschen Faschismus reicht bis in die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach Reichseinigung, Gründerkrach von 1873 und anschließender Depression konzentrierte sich wirtschaftliche Macht zunehmend bei großen Industrieunternehmen und Banken. Ihre Verflechtung stärkte das Finanzkapital, für das neben dem Warenexport auch profitable Kapitalanlagen im Ausland immer wichtiger wurden. Das Deutsche Reich stieg rasch zu einer führenden...

Zum 82. Jahrestag der Ermordung von Ernst Thälmann

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  Zum 82. Jahrestag der Ermordung von Ernst Thälmann Am 18. August 1944 ließ die Spitze des faschistischen Staates Ernst Thälmann im Konzentrationslager Buchenwald ermorden. Fast elfeinhalb Jahre hatte der Vorsitzende der KPD in Gefängnissen und Zuchthäusern verbracht, ohne dass ein Gericht ihn verurteilt hätte. Sein Lebensweg führt mitten hinein in die Kämpfe der deutschen Arbeiterbewegung gegen Ausbeutung, Krieg, Militarismus und Faschismus. Er zeigt, dass die Geschichte nicht durch einzelne große Männer gemacht wird, sondern durch Klassen, die um ihre Interessen, ihre Organisationen und letztlich um die politische Macht kämpfen. Thälmanns Ermordung war kein persönlicher Racheakt. Sie war ein politischer Mord im Interesse der herrschenden Klasse. Der Faschismus hatte die Aufgabe übernommen, die Arbeiterbewegung zu zerschlagen, die Organisationen der Lohnabhängigen zu vernichten, die kapitalistische Eigentumsordnung zu sichern und Deutschland für imperialistische Aufrüstung un...

85 Jahren Blockade von Leningrad

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  Leningrad: Der Hunger war die Waffe Am 8. September 1941 begann die faschistische deutsche Wehrmacht die Blockade Leningrads. Die eingeschlossene Bevölkerung sollte durch Hunger vernichtet werden: Die NS-Führung verband ihren rassistischen Eroberungskrieg mit der planmäßigen Zerstörung menschlicher Lebensgrundlagen. 85 Jahre später erinnert Leningrad an ein deutsches Massenverbrechen – und an Menschen, die sich seiner tödlichen Logik mit militärischem Widerstand, Arbeit und gegenseitiger Hilfe widersetzten. Mit der Einnahme Schlüsselburgs am Ladogasee schnitten deutsche Truppen die letzten Landverbindungen Leningrads zum übrigen sowjetischen Gebiet ab. Im Norden standen finnische Verbände, die ebenfalls gegen die Sowjetunion Krieg führten. Rund zweieinhalb Millionen Einwohner waren eingeschlossen. Die Wehrmacht hatte eine Großstadt von ihren Versorgungswegen getrennt und setzte ihre Bewohner zugleich Luftangriffen und Artilleriebeschuss aus. Bis zur vollständigen Befreiung ...