Transatlantische Netzwerke
Transatlantische Netzwerke: Wie Elitenbindungen Politik, Medien und Wirtschaft auf Linie bringen „Partnerschaft“ als Disziplinierung – der Klassenkompass „Transatlantik“ wird als freundschaftliche Brücke verkauft: Dialog, Austausch, gemeinsame Werte. Tatsächlich ist es die politische und ideologische Klammer eines imperialen Blocks. Es geht um die Absicherung von Kapitalinteressen: Absatzmärkte, Investitionen, Rohstoff- und Energiekorridore, Technologievorsprung – und um die militärische Rückendeckung, wenn wirtschaftlicher Druck nicht reicht. Was hier als „Sicherheit“ etikettiert wird, ist in vielen Fällen die Sicherheit der Profite. Aufrüstung gilt dann als „alternativlos“, Sanktionen werden auch dann fortgesetzt, wenn sie die eigene Bevölkerung treffen, und Privatisierung heißt „Modernisierung“, obwohl sie öffentliche Güter in Renditequellen verwandelt. Man muss dafür nicht nach Geheimplänen suchen. Die Mechanik liegt offen: Netzwerke, Denkfabriken, Stiftungen, Eliteclubs und ...