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Die Revolution in der Zange Folge 3 der Serie „Kuba – Revolution unter Belagerung“

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  Die Revolution in der Zange Folge 3 der Serie „Kuba – Revolution unter Belagerung“ Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kämpft Kuba nicht nur gegen die US-Blockade, sondern auch gegen die Widersprüche seiner eigenen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Marktöffnungen der 1990er Jahre waren eine Notmaßnahme zum Überleben. Sie brachten jedoch soziale Ungleichheit, private Kapitalbildung und neue Abhängigkeiten hervor. Heute verschärfen US-Sanktionen, Devisenmangel, Energiekrise und strukturelle Schwächen einander. Wer die Lage allein als Versagen der kubanischen Regierung darstellt, verschweigt die wirtschaftliche Kriegsführung Washingtons. Wer dagegen jedes innere Problem ausschließlich mit der Blockade erklärt, verkennt den Klassenkampf, von dessen Ausgang die Zukunft der Revolution abhängt. Der Absturz nach 1990 Mit dem Zerfall der Sowjetunion und des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe verlor Kuba seine wichtigsten Handelspartner, Kreditgeber und Lieferanten. Rund 85...

Kuba: Revolution gegen Kolonialismus, Kapital und Blockade Folge 2: Wem gehört Kuba?

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  Kuba: Revolution gegen Kolonialismus, Kapital und Blockade Folge 2: Wem gehört Kuba? Mit dem Sturz Batistas war die alte Staatsmacht zerschlagen, ihre ökonomische Grundlage jedoch unangetastet geblieben. Erst Bodenreform, Verstaatlichungen sowie der Aufbau eines öffentlichen Bildungs- und Gesundheitswesens machten aus dem politischen Sieg eine soziale Revolution. Genau deshalb reagierten die Vereinigten Staaten mit Sabotage, Invasion und Blockade. Der Konflikt drehte sich um eine konkrete Klassenfrage: Sollten Kubas Boden, Betriebe und gesellschaftlicher Reichtum weiterhin ausländischen Konzernen und einer kleinen besitzenden Klasse gehören – oder der arbeitenden Bevölkerung dienen? Nach dem Sieg begann der eigentliche Klassenkampf Als die Rebellenarmee im Januar 1959 in Havanna einzog, war die Batista-Diktatur zusammengebrochen. Fidel Castro, Ernesto „Che“ Guevara, Camilo Cienfuegos und andere Revolutionäre standen vor der Aufgabe, den politischen Sieg in eine gese...

Chile 1973: Der Militärputsch und die US-Intervention gegen Allende

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Chile 1973: Der Militärputsch und die US-Intervention gegen Allende Am 11. September 1973 stürzte das chilenische Militär die demokratisch legitimierte Regierung Salvador Allendes. Allende starb während des Angriffs auf den Präsidentenpalast La Moneda durch Suizid. Sein Tod war jedoch die unmittelbare Folge des militärischen Staatsstreichs. Die zentrale Frage lautet daher nicht nur, wie Allende starb, sondern auch, welche Rolle die Vereinigten Staaten und insbesondere die CIA bei der Destabilisierung Chiles spielten. Die CIA führte den Putsch vom 11. September 1973 nicht nachweislich selbst durch. Die militärische Operation lag in den Händen der chilenischen Streitkräfte. Diese Feststellung darf jedoch nicht zur Entlastung der USA dienen. Washington war nicht bloß Zuschauer einer innerchilenischen Krise. Die US-Regierung und ihre Geheimdienste arbeiteten seit Jahren daran, die Regierung Allende zu verhindern, zu schwächen und schließlich durch eine antikommunistische Militärherrschaft ...

Kuba: Revolution gegen Kolonialismus, Kapital und Blockade Folge 1: Die gestohlene Unabhängigkeit

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  Kuba: Revolution gegen Kolonialismus, Kapital und Blockade Folge 1: Die gestohlene Unabhängigkeit Kubas Revolution begann nicht am 1. Januar 1959. Sie war das Ergebnis jahrhundertelanger kolonialer Gewalt, rassistischer Ausbeutung und imperialistischer Unterwerfung. Spanien vernichtete die indigene Bevölkerung, errichtete eine Sklavenhaltergesellschaft und machte die Insel zur Zuckerplantage. Als kubanische Unabhängigkeitskämpfer Spanien an den Rand der Niederlage brachten, raubten die Vereinigten Staaten ihnen den Sieg. Die US-Intervention ersetzte die spanische Kolonialherrschaft durch eine modernere Form imperialistischer Kontrolle. Die Revolution von 1959 war deshalb weit mehr als der Sturz eines Diktators. Sie richtete sich gegen eine halbkoloniale Klassenordnung, in der Boden, Rohstoffe, Betriebe und staatliche Gewalt den Interessen einer kleinen einheimischen Bourgeoisie, der Großgrundbesitzer und des US-Kapitals dienten. Kuba musste nicht nur seine Regierung wechseln. Es ...