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Die Geschichte der Nato

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  Die Geschichte der Nato Seit 1949 verbindet die NATO militärische Macht mit dem Versprechen, Frieden zu sichern. Die Friedensbewegung hält diesem Anspruch die atomare Vernichtungsdrohung, die Opfer militärischer Interventionen und die sozialen Kosten der Aufrüstung entgegen. Ihre Geschichte führt zum Kern des Konflikts: zwischen den Lebensinteressen der arbeitenden Bevölkerung und einer Politik, die staatliche Macht, kapitalistische Eigentumsordnung und Rüstungsprofite miteinander verknüpft. Ein Bündnis im entstehenden Kalten Krieg Am 4. April 1949 unterzeichneten zwölf Staaten in Washington den Nordatlantikvertrag. Die USA, Kanada und zehn westeuropäische Länder verbanden sich zu einem Bündnis gegen die als Bedrohung wahrgenommene Sowjetunion. Der Vertrag verpflichtet seine Mitglieder zur friedlichen Beilegung von Konflikten. Artikel 5 regelt den Beistand bei einem bewaffneten Angriff; welche Hilfe ein Mitglied leistet, entscheidet es selbst. Eine automatische Verpflichtung zum...

Die Geheimarmeen der NATO

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Die Geheimarmeen der NATO Westliche Staaten bauten nach 1945 geheime Stay-behind-Netze für Nachrichtendienst, Schleusung, Sabotage und bewaffneten Widerstand im Besetzungsfall auf. CIA und britische Dienste unterstützten die national geführten Apparate und verbanden sie transatlantisch. Sie zeigen, wie der bürgerliche Staat Geheimstrukturen zum Schutz der kapitalistischen Ordnung unterhielt und äußere Kriegsplanung mit innerer Aufstandsbekämpfung verband. Eine zentrale NATO-Steuerung sämtlicher Terrorakte ist nicht bewiesen; der Klassencharakter des Systems hängt davon nicht ab. Vom Widerstand zur verdeckten Kriegführung Die Stay-behind-Idee entstand vor der NATO und knüpfte an Widerstandserfahrungen, die britische Special Operations Executive und alliierte Nachrichtendienste des Zweiten Weltkriegs an. Nach 1945 wurde dieses Wissen aus seinem antifaschistischen Zusammenhang gelöst und gegen die kommunistische Bewegung gewendet. Das Feindbild verschob sich von Deutschland zur Sowj...

85 Jahren Blockade von Leningrad

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  Leningrad: Der Hunger war die Waffe Am 8. September 1941 begann die faschistische deutsche Wehrmacht die Blockade Leningrads. Die eingeschlossene Bevölkerung sollte durch Hunger vernichtet werden: Die NS-Führung verband ihren rassistischen Eroberungskrieg mit der planmäßigen Zerstörung menschlicher Lebensgrundlagen. 85 Jahre später erinnert Leningrad an ein deutsches Massenverbrechen – und an Menschen, die sich seiner tödlichen Logik mit militärischem Widerstand, Arbeit und gegenseitiger Hilfe widersetzten. Mit der Einnahme Schlüsselburgs am Ladogasee schnitten deutsche Truppen die letzten Landverbindungen Leningrads zum übrigen sowjetischen Gebiet ab. Im Norden standen finnische Verbände, die ebenfalls gegen die Sowjetunion Krieg führten. Rund zweieinhalb Millionen Einwohner waren eingeschlossen. Die Wehrmacht hatte eine Großstadt von ihren Versorgungswegen getrennt und setzte ihre Bewohner zugleich Luftangriffen und Artilleriebeschuss aus. Bis zur vollständigen Befreiung ...