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Die Ulm 5 vor Gericht: Wenn Protest gegen Rüstung zur Staatsaffäre wird

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Die Ulm 5 vor Gericht: Wenn Protest gegen Rüstung zur Staatsaffäre wird Fünf Aktivisten stehen nach einer Aktion gegen Elbit Systems Deutschland in Stuttgart vor Gericht. Die Anklage wirft ihnen unter anderem Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vor. Die Verteidigung verlangt, auch die Rolle des Rüstungsbetriebs für Israels Kriegsführung zu untersuchen. Seit einem Jahr sitzen die Fünf in Untersuchungshaft. Der Prozess zeigt, wie konsequent der Staat einen Eingriff in Rüstungseigentum verfolgt – und wie schwer es der Verteidigung nach eigener Darstellung gemacht wird, die Folgen der Rüstungsproduktion zum Gegenstand des Verfahrens zu machen. Eine Aktion und zwei gegensätzliche Sichtweisen Am 8. September 2025 drangen fünf Aktivisten in den Betrieb von Elbit Systems Deutschland in Ulm ein und beschädigten Ausrüstung. Aufnahmen der Aktion wurden im Prozess gezeigt. Dass Gegenstände beschädigt wurden und die Fünf das Betriebsgelä...

Zum 82. Jahrestag der Ermordung von Ernst Thälmann

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  Zum 82. Jahrestag der Ermordung von Ernst Thälmann Am 18. August 1944 ließ die Spitze des faschistischen Staates Ernst Thälmann im Konzentrationslager Buchenwald ermorden. Fast elfeinhalb Jahre hatte der Vorsitzende der KPD in Gefängnissen und Zuchthäusern verbracht, ohne dass ein Gericht ihn verurteilt hätte. Sein Lebensweg führt mitten hinein in die Kämpfe der deutschen Arbeiterbewegung gegen Ausbeutung, Krieg, Militarismus und Faschismus. Er zeigt, dass die Geschichte nicht durch einzelne große Männer gemacht wird, sondern durch Klassen, die um ihre Interessen, ihre Organisationen und letztlich um die politische Macht kämpfen. Thälmanns Ermordung war kein persönlicher Racheakt. Sie war ein politischer Mord im Interesse der herrschenden Klasse. Der Faschismus hatte die Aufgabe übernommen, die Arbeiterbewegung zu zerschlagen, die Organisationen der Lohnabhängigen zu vernichten, die kapitalistische Eigentumsordnung zu sichern und Deutschland für imperialistische Aufrüstung un...

Vor 155 Jahren wurde Karl Liebknecht geboren

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  Vor 155 Jahren wurde Karl Liebknecht geboren Am 13. August 1871 kam in Leipzig Karl Liebknecht zur Welt. Sein Name steht wie kaum ein anderer in der deutschen Geschichte für den Bruch mit Militarismus, Kriegspolitik und der Unterordnung der Arbeiterbewegung unter die Interessen des Staates und des Kapitals. 155 Jahre nach seiner Geburt ist seine politische Haltung von beklemmender Aktualität: Liebknecht stellte die Frage, wer an Kriegen verdient, wer für sie bezahlt – und warum Arbeiter aufeinander schießen sollen, während wirtschaftliche und politische Eliten ihre Machtinteressen verfolgen. Geboren in eine Familie der Arbeiterbewegung Karl Liebknecht wurde am 13. August 1871 in Leipzig geboren, in der damaligen Braustraße 11, dem heutigen Haus Braustraße 15. An diesem Ort erinnert noch immer eine Gedenktafel an seine Geburt. Die Angabe ist durch mehrere voneinander unabhängige historische und wissenschaftliche Einrichtungen bestätigt. Dass sich in verschiedenen Darstellung...